Bücher

Hier findest Du Tips und Hinweise auf interessante Lektüre zum Thema Crossdressing, Transvestismus und ggf. Verwandtes.

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Linda Engel / Teilzeitfrau: Der Crossdresser an meiner Seite

Paul ist Mitte Vierzig und seit zwölf Jahren mit Julia verheiratet, als er ihr ein Geheimnis anvertraut. Es ist sein ganz eigenes Geheimnis, das seit seiner Kindheit existiert. Paul ist ein Cross-Dresser - und dies ist die schmeichelhafte Bezeichnung für einen Transvestiten. Denn das klingt nicht so medizinisch und mit Vorurteilen behaftet. Für Julia als ahnungslose Partnerin an seiner Seite bricht nicht die Welt zusammen. Im Gegenteil - es macht sie neugierig und für sie ist das die Antwort auf viele Fragen, die sie sich zu ihrem in einer Lebenskrise vermuteten Mann gestellt hatte. Von den Erfahrungen und Erlebnissen im Umgang mit dem Familienzuwachs in Form von Gina erzählt dieses Buch aus Sicht einer Partnerin. Es ist ein Prozess - nicht immer leicht für beide Seiten. Aber es lohnt sich, dass keiner von beiden aufgibt. Am Ende steht für Julia und Paul die schöne Erkenntnis, nicht allein zu sein mit diesem Thema. Jeder zehnte Mann in Deutschland soll ein Transgender sein. Es sind Ehemänner, Familienväter, Söhne, Brüder und Neffen. Sicher kennen Sie einen derart besonderen Menschen in Ihrem Umfeld – jedoch ohne es zu wissen! Es wäre wünschenswert, wenn unsere Gesellschaft mit diesem Thema offener umgehen würde. Denn Cross-Dresser sind keine schmuddeligen Ungeheuer – es sind einfach Männer, die eine andere Ausdrucksform ihrer Persönlichkeit ausleben wollen. Was kann daran verkehrt sein?
 
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Christian Seidel / Die Frau in mir: Ein Mann wagt ein Experiment

Wie viel Frau steckt in einem Mann?
Christian Seidel hat seine klassische Männerrolle satt. Innerhalb eines ungewöhnlichen Experimentes bricht er ein Tabu und schlüpft für ein Jahr in die Rolle einer Frau. Erst spät wird ihm klar, dass der Perspektivwechsel seine komplette Existenz gefährdet. Seine Ehe, seine Freundschaften, seine gesamte Identität. Mit schonungsloser Offenheit erzählt Seidel von tiefgreifenden und schockierenden Erlebnissen während seines Balanceaktes auf den Grenzen zwischen den Geschlechtern. Dabei sieht der einstige Macho nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer in einem völlig neuen Licht. Ein provokanter Aufruf, die gängigen Klischees endlich über Bord zu werfen, und ein wohltuend authentischer Beitrag in der oft theoretisch ausufernden Geschlechterdebatte.
 
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Bernd Bitzer / Meine erstaunliche Reise in die Welt der Frauen

Der Autor Bernd Bitzer zog aus, um die Welt der Frauen kennenzulernen und verwandelte sich in eine sinnliche Sirene namens Marlene. Und zwar mit allem, was dazu gehört. Warum der 53-Jährige sich all das überhaupt angetan hat? Ganz einfach! Bernd Bitzer möchte für gegenseitiges Verständnis sorgen und Mut machen. Denn „girls game“ ermöglicht es männlichen Lesern, einen Blick in eine für sie vollkommen unbekannte Welt zu werfen, und beweist den Leserinnen, dass ihnen die Welt zu Füßen liegt, solange sie nur ihre vielfältigen Stärken und Möglichkeiten erkennen.
 
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Verlag Books On Demand, Oktober 2009, Paperback, 260 Seiten, ISBN 978-3-8391-0238-1

Katharina Voss - ;Frauensachen - Leben mit einem Crossdresser

Renas Freund Jan liebt es, sich als Frau zu geben, sich zu schminken, Feinstrümpfe, Röcke und High-Heels zu tragen. Er ist ein Crossdresser. Als Rena davon erfährt, denkt sie: „Na und? Was ist denn schon dabei, wenn Männer Frauensachen tragen? Nichts!“ Doch schnell muss sie sich eingestehen, einem gewaltigen Irrtum zu unterliegen. Ihr Weltbild gerät vollkommen aus den Fugen. Rena wird mit Ängsten und Zweifeln konfrontiert, die sie bis an ihre Grenzen bringen. Sie begreift, dass es hier um mehr geht als um Samt und Seide für einen Mann. Ihre Liebe zu Jan steht auf dem Spiel ...
 
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Mehr Infos zum Buch findet Ihr auf der Website der Autorin.

Elli Hunter - Der bunte Mann

Thomas ist Elli Hunter. Elli erzählt aus ihrem Leben als Transvestit. Es ist die Geschichte eines Mannes, der sich seit seiner Kindheit in der Rolle einer Frau bewegt. Der bunte Mann erzählt von Problemen, den inneren und äußeren Konflikten und aber vor allem auch von der Freude am Wechselspiel zwischen dem Leben als Mann und dem der perfekten Illusion des Frauseins. Elli Hunter ist aber kein Paradiesvogel oder eine Ausnahmeerscheinung. Ihr Blick auf die Dinge und ihre Meinung zum Thema Transvestismus bezeichnet sie als ihre unverhandelbare Realität . Nach ihrem Outing stellte sie erstaunt fest, dass es viel mehr heimliche und von ihren Familien und Freunden unentdeckte Transvestiten gibt, als sie je vermutet hätte. Nicht zuletzt seit ihrer beruflichen Selbstständigkeit, in der sie mit Transvestiten aus ganz Europa zu tun hat, sagt sie: Du glaubst, keine Transvestiten zu kennen?Aber viele Transvestiten kennen Dich!
 
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Jula Böge - Ich bin (k)ein Mann: Als Transgender glücklich leben - Ein Ratgeber

Wie kann man glücklich werden, wenn man sich als Frau fühlt, aber einen Männerkörper hat - oder umgekehrt?

Transgender, Crossdresser oder Transvestiten sind Pendler zwischen den Geschlechterwelten. Sie haben es schwer, sich selbst zu verstehen, und stoßen auf Unverständnis bei anderen. Dabei leiden sie oft weniger an sich selber, als unter den Problemen, die der Alltag im Umgang mit anderen Menschen, vor allem der eigenen Familie mit sich bringt.

Dieses Buch zeigt konkret Wege zu einem besseren Selbstverständnis und gibt Tipps, wie man als betroffene Person die Schwierigkeiten meistern kann und dabei mehr Spaß am Leben bekommt.

Jula Böge (Jahrgang 1960) kennt die Materie und schreibt aus eigenem Erleben. Sie selbst lebt den Spagat, der Gegenstand des Buches ist: Der glücklich verheiratete Ehemann und Vater fühlt aber als Frau. Sie arbeitet als Juristin in einem Großunternehmen.
 
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Tiger in High Heels Cover

Monika Donner - Tiger in High Heels

Warum werden Raubkatzen in Käfige gesteckt? Weil sie sonst eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Monika Donner beschreibt, dass es uns Menschen im Grunde genauso geht. Schon als Kind spürte sie die sozialen Käfige, die Normen, Rollen und Zwänge, die uns zu angepassten Marionetten des Systems machen. Der Mensch tritt in den Hintergrund.
 
Anhand ihrer Biographie, wissenschaftlicher Abhandlungen und ihres Rechtskampfs beschreibt die Autorin, wie sie zu sich selbst gefunden und dadurch den Menschen wieder in den Vordergrund geholt hat. Das macht sie auf eine scharfe, präzise und doch so einfühlsame wie auch unterhaltsame Weise, dass jeder Leser etwas für seine Menschwerdung mitnehmen kann.
 
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Buch Cover

Robin Bauer - Ihre Eltern dachten, dass sie ein Junge wäre.

Männer, Frauen – und was noch? Transsexuelle, die von einem Geschlecht zum anderen wechseln, Transgenders, die zwischen den Geschlechtern leben, Intersexuelle, deren biologisches Geschlecht weder eindeutig Mann noch Frau entspricht: Robin Bauer stellt die Vielfalt von Transgender Identitäten und Lebensweisen vor und kritisiert die Vorstellung einer als natürlich aufgefassten Zweigeschlechtlichkeit. Es geht um das Wechselspiel von «Betroffenen», Medizin und Psychiatrie, um die Formierung der Transgender-Bewegung und das schwierige Verhältnis selbst zu politisch aktiven Schwulen und Lesben.
 
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Elaine Coffmandfad - Ein Mann wie Samt und Seide

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Waltraud Schiffels - Im Rock

In ihrem autobiografischen Erstlingswerk "Im Rock" beschreibt Waltraud Schiffels erstmals im Prosatext einen Teil ihres Lebens als Transvestit. Sie schildert einen Abend in ihrem "Club", einem Treffpunkt für Transvestiten, Transsexuelle etc. Dabei lässt sie immer wieder Rückblicke einfließen. So erfährt man zum Beispiel etwas über ihre transvestitischen Anfänge oder über ihre Arbeit als Domina. Gleichzeitig gewährt sie dem Leser einen Einblick in ihr Gefühlsleben. Sie beschreibt sich als Mann mittleren Alters, der sich ein Leben als Frau wünscht, sich jedoch aus Angst vor gesellschaftlichen und beruflichen Nachteilen mit einem Leben als Transvestit abgefunden hat.
 
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Charlotte von Mahlsdorf - Ich bin meine eigene Frau: Ein Leben

Unter einem tyrannischen Vater, der den mädchenhaften Knaben zu einem "echten" Soldaten machen will, wächst Charlotte von Mahlsdorf in Deutschland auf und schwuchtelt sich durch den Endkampf der Nazis.
Als schwuler Transvestit war sie ihr Leben lang eine faszinierende Außenseiterin - 1992 von Rosa von Praunheim verfilmt.
 
Charlotte von Mahlsdorf wurde 1928 als Lothar Berfelde in Berlin geboren. In jahrelanger Kleinarbeit und unter widrigen Umständen trug sie das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf zusammen, in dem sie lange Jahre auch lebte. 1992 wurde sie für ihre Verdienste um die Erhaltung von Kulturgütern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie starb 2002 in Berlin.
 
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Simone-Yvonne von Budzyn - Vom Supermann zur super Frau.

Wechselbäder einer Geschlechtsidentifikation
 
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Lisa Anusch - Der Traum von Freiheit. Hilfe für Menschen zwischen den Geschlechtern

Lisa Anusch lässt im ersten Teil dieses Buches Elke, 42 und Johanna, 14, ihren Weg aus der Transidentitätskrise beschreiben. Sofort wird klar, dass familiäre Unterstützung und die Inanspruchnahme psychologischer Hilfe einen Leidensweg enorm erleichtern. Im zweiten Teil kommen dann die Diplom-Psychologin Birgit Hillar und der Psychologe Hans Georg van Herste zu Wort. Sie zeigen auf, welche Möglichkeiten Betroffene haben, um in der Öffentlichkeit ein "normales" Leben führen zu können. Dazu Johannas Mutter: " Hätte ich dieses Buch früher in meinen Händen gehalten, hätte ich mir viele Umwege erspart. Vieles wäre für mich und meine Tochter Johanna leichter gewesen."
 
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Karin Hertzer - Mann oder Frau, wenn die Grenzen fließend werden

Karin Hertzer taucht ein in die Welt der fließenden Geschlechtergrenzen, analysiert Trends in Mode, Film und Literatur, blickt zurück in die Geschichte, fragt nach Genen, Hormonen und Erziehung und gibt Einblicke in den Alltag von Menschen, bei denen Körper und Seele nicht zusammenpassen. Ein schillerndes, anrührendes, unterhaltsames, nachdenklich stimmendes Buch über die Vielfalt des Menschseins.
 
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Jana Henschel - Telefonate mit Denise: Eine Transexuelle erzählt ihr Leben

Zwei Frauen telefonieren Nacht um Nacht. Die eine stellt Fragen und hört wie gebannt zu. Die andere erzählt von ihrem unglaublichen Leidensweg. Sie heißt Denise - und war früher ein Mann. Im falschen Körper geboren, versucht sie 35 Jahre lang unter Qualen, sich mit ihrer fremden Hülle zu identifizieren. Bevor sie endlich die Einsicht und den Mut fand, alles zu ändern - und ganz zur Frau wurde. In Telefonaten schildert die transsexuelle Denise der Journalistin Jana Henschel ihre Geschichte. Sie berichtet von dem Tag, an dem der kleine Mike bei Oma erstmals heimlich Strumpfhosen trägt. Vom missglückten Versuch, später eine Freundin zu haben. Von der vergeblichen Suche nach sich selbst in der Schwulenszene. Vom Mobbing, als er plötzlich in Frauenkleidern zur Arbeit kommt. Vom Tag der Operation, an dem der Penis zur Vagina wird. Sowie vom Glücksgefühl, endlich Brüste zu haben - und Sex mit Ehemann Joseph. Eine ungewöhnliche Biographie, mit der Denise zwei Dinge erreichen will: Sie will zeigen, dass es sich auch in der größten Verzweiflung lohnt, immer wieder aufzustehen, um seinem Ziel entgegenzugehen. Und sie kämpft für Verständnis, damit Transsexuelle wie sie endlich ohne Vorurteile leben können. Und zwar als das, was Denise immer sein wollte: als Frau. Zwischen den sehr persönlichen Telefonaten kommen Begleitpersonen aus dem Leben von Denise zu Wort: eine Schulfreundin, der Psychotherapeut, der Denise begleitete, die auf Geschlechtsangleichungen spezialisierte Chirurgin, die Denise operiert hat, außerdem die Mutter und natürlich Ehemann Joseph.
 
Die Journalistin Jana Henschel hat Denise kennengelernt, als sie für einen Artikel zum Thema Transsexualität recherchierte. So viele Fragen sind offen geblieben - Fragen von Frau zu Frau: Kann ein Mann wirklich ganz zur Frau werden? Kann er auf Dauer genauso weich sein, so fühlen, so denken, so angeschaut werden, so Sex haben wie sie? Oder bleibt er am Ende doch nur ein kastrierter Mann, den alle merkwürdig finden? Sie ruft Denise noch mal an. Ab da telefoniert sie jede Nacht mit ihr. Denn das Leben, in das sie eintaucht, ist eine spannende, fremde Welt ...
 
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Michaela Lindnet - Ich bin, wer ich bin.
Ein öffentliches Leben als Mann und als Frau

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Romy Haag - Eine Frau und mehr

Ein Leben wie ein Traum: Der kleine Junge aus der holländischen Provinz macht Karriere in den Metropolen der Welt - als Frau. Aus dem schüchternen Edouard Frans wird Romy Haag, der Star. Mit dreizehn strippte sie auf der Reeperbahn, mit sechzehn sang sie im Pariser Nachtclub »Alcazar«. Nach Stationen auf den Bühnen ganz Europas und in New York fand die schillernde Showgröße im Berlin der siebziger Jahre ein Zuhause. Ihr legendärer Nachtclub »Chez Romy Haag« wurde zum In-Treff für Popstars wie David Bowie, Freddy Mercury, Mick Jagger oder Udo Lindenberg. Als Chansonsängerin, im Variete und als Schauspielerin fasziniert sie heute ihr Publikum. Doch Romy Haag erinnert sich nicht nur an ihre Showkarriere. Offen und ehrlich räumt sie mit Klischees über sich und ihr Leben als Transsexuelle auf. Ihr Erfolg in einer Gesellschaft, die Außenseitern selten mehr als einen Nischenplatz einräumt, ist zugleich die Geschichte eines Kampfes gegen Intoleranz und Vorurteile.
Mit dreizehn verließ sie ihr Elternhaus in Den Haag und wurde als Showstar zum Inbegriff von Glamour und Verruchtheit. Schonungslos ehrlich erzählt die Entertainerin von ihrer Karriere und ihrem Leben als Transsexuelle in Paris, New York und Berlin. Sex, Showbiz, Glanz und Leid - bei Romy Haag liegt alles dicht beisammen. Die Geschichte einer Kultfigur und ihr ganz persönlicher Blick auf die Popkultur und unsere Gesellschaft.
 
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Erwin Resch - John Quentin - Im Auftrag des Admirals

Mai 1799. Für John Quentin beginnt ein abenteuerliches Leben, als er den Dienst bei der britischen Marine antritt. Im Krieg gegen Napoleon erlebt Quentin seine erste Schlacht und begeistert mit seinem Wagemut Admiral Nelson. Nelson erkennt das Talent des Jungen und schickt ihn als Spion hinter die Linien. Als Dank winkt ihm ein eigenes Kommando. Doch zuvor muss sich Quentineiner Gefahr stellen, die er nur mit List und Tücke überwinden kann - einer List, die nicht nur seine Feinde überrascht ...
 
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Jutta Schütz - Wunder brauchen Zeit: Eine Mischung aus Gefühl, Humor und Erotik

Uwe erzählt Lissy, dass er eine Frau werden möchte. Aber zu diesem Zeitpunkt hat sie sich schon in ihn verliebt. Sie wehrt sich gegen diese Gefühle und wendet sich anderen Männern zu. Als Uwe seinem Arbeitgeber die Wahrheit über sich erzählt, scheint es kein Zurück mehr für ihn zu geben.Lissy trennt sich von ihrem Ehemann Roger. Ihr gemeinsamer Freund Uwe vertraut sich ihr an und erzählt ihr, dass er eigentlich lieber eine Frau wäre. Gleichzeitig sieht es aber so aus, als ob Uwe ein Weiberheld sei und das sagen auch seine Arbeitskollegen. Zu diesem Zeitpunkt hat sie sich schon in ihn verliebt. Jedes Mal, wenn Lissy sich aus diesen Gründen von Uwe zurückziehen will, wird ihre Sehnsucht nach ihm grenzenlos. Um dieser Problematik nicht nur hilflos gegenüber zu stehen, informiert sie sich über Transsexualität und begleitet ihn zu einer Selbsthilfegruppe. Gleichzeitig lernt sie auch den Japanischlehrer Walter kennen, der ihr einen Heiratsantrag macht. Nicole, die seit zwei Jahren ihre Operation zur Frau schon hinter sich hat, gesteht Lissy, dass das ein riesengroßer Fehler war und will die Anderen davor warnen.
Als Uwe seinem Arbeitgeber die Wahrheit über sich erzählt, scheint sein Entschluss, eine Frau zu werden unaufhaltsam geworden zu sein. Martina, eine frühere Schulfreundin taucht unerwartet auf und bittet bei Lissy um Unterschlupf. Sie empfiehlt ihr ein Hotel aber sie kreuzt bei Uwe auf und will ihn verführen. Am nächsten Morgen will Lissy ihre in Uwes Auto vergessene Geldbörse abholen und sieht beide nackt am Fenster. Jetzt ist ihr alles klar. Sie ruft Walter an, der zum Schluss einen fatalen Irrtum aufklärt.
 
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Norah Vincent - Enthüllungen: Mein Jahr als Mann

Männer haben es leichter als Frauen - Klischee oder Realität? Was spielt sich wirklich ab in der Männerwelt? Die Journalistin Norah Vincent hat eine höchst ungewöhnliche Feldstudie betrieben: Männer, so ihre Annahme, sind nur da richtige Männer, wo ihnen keine Frau zu nahe kommt, wo sie unter sich sind. Und so schlüpft sie für ein Jahr in die Haut eines Mannes.

Nach monatelanger Vorbereitungszeit wird aus Norah Ned. In dieser Rolle versucht die Autorin zu verstehen, was ein Leben als Mann bedeutet. Dabei lernt sie die kumpelhafte Atmosphäre eines Bowlingteams kennen, taucht in die teils drastische Welt der Strip-Lokale und Nachtclubs ein, geht für einige Wochen in ein Mönchskloster und schließt sich einer Männergruppe an, die zu den Wurzeln der eigenen Männlichkeit zurückfinden will. Ein ebenso präziser wie aufschlussreicher Blick in eine der weiblichen Erfahrung normalerweise verborgene Welt. Eine Odyssee, die Norah Vincent mit dem Fazit beschließt: So interessant es war - es ist doch viel besser, eine Frau zu sein!

Norah Vincent war Kolumnistin bei der Los Angeles Times. Sie gab ihre Festanstellung auf, um für dieses Buch, das als New York Times Book of the Year 2006 ausgezeichnet wurde, zu recherchieren. Heute schreibt heute u.a. für die New York Post und Washington Post. Die Autorin lebt in New York.
 
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